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Ganz am Anfang ist es nötig Situation anzudeuten, die am Grasskimarkt herrscht. In der Welt sind drei Grasskihersteller. Zwei aus Österreich und einer aus Japan (Esam). Für Rennzwecke, also aus Gründen der höheren Geschwindigkeit und besseren Erreichbarkeit werden Europa- und USA-weit die österreichischen Grasskier benutzt. Konkret handelt es sich um die Marken Balek und Spinka. Diese zwei Hersteller, beziehungsweise ihre Produkte wetteifern immer um eine Vorranstellung in den Rennen.
Sofern wir aber um etliche Jahre zurückgehen, stellen wir fest, dass es auf dem Markt noch eine Grasskimarke gab. Es handelte sich um den tschechischen Hersteller Šojata. In seiner Zeit waren es relativ schnelle Skier, aber gegen 1997 hörten sie auf mit der Konkurrenz Schritt zu halten. Persönlich sehe ich den Untergang von dieser Marke in einer Unfähigkeit des Herstellers den Markt zu verstehen. Ich erinnere mich gut, als in meinen Anfangszeiten dieser tschechischer Hersteller nicht fähig war Ersatzteile zu liefern und oft keine Skier hatte, was nur dem allmählichen Übergang von dieser Marke half. Bei mir war es der Übergang zur Marke Balek.
Und jetzt zu dem etwa Wichtigsten. Das sind anerkanntermaßen Preise. Der Preis für einen Skipaar wickelt sich von ihrer Länge ab, die sich von 60 - 100 cm bewegt. Für Schüler und jüngere Junioren werden Skier bis 80 cm benutzt. Frauen wählen dann Länge in der Abhängigkeit von Disziplin, 80 cm für Slalom, 85 cm für Riesenslalom und 90 cm für Superriesenslalom. Bei Männern ist es ähnlich, 85 cm für Slalom, 90 oder 95 cm für Riesenslalom und Superriesenslalom.
Czech made
Für die Spiellustigeren gibt's auch eine Möglichkeit ihre Skier mit eigenen Händen aus Bestandteilen zusammenzusetzen. Es ist teuerer, da es für komplette Skier eine Preisermäßigung gibt. Eine andere Variante stellt die Möglichkeit dar, die Skier aus den tschechischen Bestandteilen selbst zusammenzusetzen. Unter den Wörtern „tschechische Bestandteile“ verstehe ich vor allem Teile, die wir verkaufen oder die Sie selbst anfertigen.
Unsere Ersatzteile sind nicht in allen Richtungen die billigsten, zum Beispiel die Räder sind im Vergleich zu Originalen teuerer, aber der höhere Preis spiegelt sich in höherer Qualität und dann auch in höherer Geschwindigkeit wider. Dem Original gegenüber liegt der größte Unterschied in der Höchstgeschwindigkeit, sie ist dank der genauen Drechselei von unseren Rädern ausdrücklich höher.
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Element |
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- 80cm - 17
- 85cm - 18
- 90cm - 19
- 95cm - 20 (sometimes 21)
- 100cm - 21
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Grasskibeschreibung
Da viele Besucher keine große Vorstellung von dem Grasskilaufen haben, habe ich eine kleine Beschreibung mit Fotos vorbereitet. Zuerst schauen wir Ausrüstung an, die zum Skilaufen nötig ist. Ein einziger Unterschied liegt in den Skiern, alles Andere bleibt mehr oder weniger gleich. Ich empfehle nur ein wenig härtere Skischuhe, weil alle Plaste im Sommer weich werden. Es ist auch gut um 5 cm längere Skistöcke zu haben, weil die Grasskier 12 cm hoch sind, statt im Winter erlaubten 5,5 cm.
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Blick auf Skivorbereitung in unserer Werkstatt. Das Foto ist vor allem Wettkämpfern gewidmet, die wissen, wie Skier zusammengesetzt werden. |
Am Anfang ist eine rostfreie Leiste, die später bearbeitet werden kann. Unsere Spezialität ist eine Oberflächenbearbeitung mithilfe Titannitrids, dank dem die Leiste einen schönen goldenen Glanz gewinnt. |
Hier ist ein Wägelchen, in dem nur ein Paar Reibflächen ist (das Weise auf beiden Seiten). Für die Wägelchenkomplettierung sind noch ein Paar Rollen mit Unterlagen, Zapfen und Splinten, weiter 4 Räder mit Achsen und 8 Unterlagen notwendig. Insgesamt besteht ein Wägelchen aus 27 Teilen. |
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| Hier ist schon ein fertiges Wägelchen. Prinzip der Bewegung auf einer Leiste ist der Wagenbewegung auf einer Achterbahn ähnlich. Man fährt also auf den größeren Rädern und die kleineren Rädern dienen als Sicherung, das Wägelchen fällt dann nicht von der Leiste herab. |
Das fertige Wägelchen von einem anderen Blick. Die goldene Farbe von Achsen ist wie bei der Leiste Ergebnis der Auflage aus Titannitrid. Dank der Auflage wurden die Lebensdauer erhöht und das Reiben gesenkt. |
Das Wägelchen hält an einer Stelle, wo die Leiste mäßig ausgeschliffen wurde. Die Rollen hindern das Ausrutschen bei weiterer Bewegung auf der Leiste (auf großem Bild ist es besser zu sehen). |
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Die nächste Stufe stellt Aufsatteln eines Bandes dar. Es dient zur Erhaltung konstantes Abstands zwischen Wägelchen. Im Band sind vier runde Löcher mithilfe Lasers gemacht, durch sie werden vier Spitzen durchgezogen, und so hält das Band an seiner Stelle. |
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Nach Aufsatteln des Bandes auf das Wägelchen wird alles mit einer „Froschklemme“ gesichert. Sie hat zwei Funktionen, einerseits hält sie das Band auf dem Wägelchen, andererseits dient sie als eine Kante. |
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| Hier ist ein fast fertiger Ski. Es reicht nur fehlende Wägelchen zu zugeben, die von der Skilänge abhängen. Für die Skilänge von 80 cm sind 17 Wägelchen nötig, für 85 cm 18, 90 cm 19, die längsten Ski sind heute 95 cm lang und benötigen 20 Wägelchen. Jemand benutzt 21 Wägelchen, weil eine ungerade Anzahl besser fährt. |
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Und am Ende sind hier komplette Skier. Also, sie sind noch nicht ganz komplett, weil eine Bindungsspitze und -ferse fehlen. Vor dem Skilaufen werden die Skier noch in eine Folie gepackt, die das Eindringen vom Dreck, vor allem Lehm und Sand, in die Skier und Räder hindern. |
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